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Zur Familiengeschichte:

Das Geschlecht der Härting stammt aus dem Kurfürstentum Brandenburg (1597). Die Tiroler Linie ist vor Beginn des 30-jährigen Krieges nach Lermoos eingewandert.
Ab 1616 waren Familien in Obermieming, dann in Telfs ansässig. Seit vielen Jahren gibt es die Härting nicht mehr in Obermieming - diese Linie ist ausgestorben - sondern nur mehr in Telfs.

Durch die unterschiedlichen Berufe die die Männer im Laufe der Jahre ergriffen bildeten sich auch die unterschiedlichen Hausnamen ("Vulgo") aus.
Heute gibt es verschiedene Linien die alle noch ihre alten Hausnamen wie die "Posteler" oder "Wianerschneider" tragen.

Unsere Linie gehört den Wianerschneidern an, so passiert es noch heute oft, dass man gefragt wird von welchem "Härting" man denn abstamme, bzw. wie sich der Vater nennt.
Um solche Frage-Antwortspiele abzukürzen sagt man einfach den Hausnamen und man ist eindeutig "identifiziert".


Die Wianerschneider:

Wie kamen wir denn nun zu unserem Hausnamen "Wianerschneider"?
Einfach und logisch erklärt:
Mein Urgrossvater machte in Wien eine Schneiderlehre. Als fertig gelernter Schneidergeselle kehrte er dann nach Telfs zurück und wollte im damals erzkonservativen Telfs die moderne Wiener Mode einführen.
Dies scheiterte logischerweise an der "Offenheit" der damaligen Bewohner und von da an nannte man diese Linie die Wianerschneider.
Abgeleitet von Wiener Schneider. Nicht mehr und nicht weniger.


Meine Familie:

Bei uns im Haus wohnen drei Generationen. Opa, Vater, Sohn ...
Genauer gesagt mein Vater mit meiner Mutter, meine Frau mit mir und unsere beiden Söhne.
Somit ist mein Vater der Wianerschneider Hermann, mein älterer Sohn der Wianerschneider Johannes, der Junior der Wianerschneider Thomas und ich der Wianerschneider Siegfried.
Die Frauen sind Oma Hilde und Mama Sabine. Da beide angeheiratet sind tragen diese nicht den Hausnamen sondern ihren eigenen.
Doch das ist eine andere Geschichte.